Heimsieg gegen Neuberg

von Dietmar (287 mal gelesen) (Kommentare: 0)

KLC Hanau;  21. Spieltag  SV Oberdorfelden – FSV Neuberg II   2:1  (0:1)

Stark umkämpfter Sieg in der 88. Spielminute

Mit einer starken kämpferischen Leistung in der zweiten Spielhälfte gewann der SVO ein bereits verlorenes Spiel. Den wenigen Zuschauern bot die 2. Mannschaft in der ersten Halbzeit Fußball zum abgewöhnen. Keine gewonnenen Zweikämpfe, kein Passspiel, kein Spielaufbau es fehlte einfach alles. Eine mannschaftliche Geschlossenheit war beim besten Willen nicht zu erkennen. Neuberg agierte clever, stand gut im Mittelfeld und hatte in der Spitze zwei Leute die mit dem Ball etwas anfangen konnten. Wie umgewandelt kam der SVO aus der Halbzeitpause und bot ab da Neuberg einen offenen Schlagabtausch. Betrachtet man nur die zweite Spielhälfte so war es ab da ein gutes KLC- Spiel.

In den ersten 10 Spielminuten bestimmte der Gast aus Neuberg eindeutig das Spielgeschehen. So war es dann auch nicht verwunderlich das Neuberg bei seinem ersten gut angesetzten Angriff zur 1:0 Führung kam. Mit gutem Durchspiel über die linke Angriffsseite konnte Gino Endress (Nr.10) den Ball flach in den 16er Höhe Elfmeterpunkt spielen und der dort mutterseelenallein stehende Köse (Nr.11) konnte in der 12. Spielminute SVO Torwart Kai Hopman fragen in welche Ecke er gerne den Ball haben möchte. Tiefschlaf in der SVO Abwehr. Erst in der 18. Spielminute kam der SVO zu seiner ersten Torchance. Die Eckenhereingabe von Marvin Genech konnte Nicky Krämer per Kopfball Richtung Neuberger Tor bringen, verfehlte dies aber knapp. Mit einer Flugschau (Superparade) verhinderte SVO Keeper Hopman in der 23. Minute den zweiten Gästetreffer. Kevin Neese (Nr.9) hatte im 16er volley abgezogen und Kai Hopman musste sich gewaltig strecken um den Treffer zu verhindern. Nur zwei Zeigerumdrehungen später hatte Neese eine weitere gute Torchance, flog aber an der Hereingabe von der Torauslinie vorbei. Der SVO hatte erst in der 28. Minute seine zweite Torchance, als Bryan Schöneck sich über rechts gut durchsetzen konnte, dann aber schwach abschloss und den Ball neben das Tor setzte. Die nächste Chance dann für Marvin Genech in der 35. Spielminute, als er nach einem Lupfer von Dennis Bertram über die Neuberger Abwehr das Tor knapp verfehlte.  Neuberg hatte postwendend eine Chance durch Gino Endress, als dieser frei vor dem Tor stehend  den Ball über die Torquerlatte drosch. Kurz danach pfiff Schiedsrichter Ludwig Hillmann aus Bruchköbel zur Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte zeigte dann der SVO nach ca. 10 Minuten seinen wieder erwachten Kampfgeist. Ein vielversprechender Freistoß von Youssef Ouidane in der 52. Minute, aus ca. 25 m, kam am langen Toreck zu Dennis Bertram, der aber mit einem verpassten Kopfball die Chance nicht nutzen konnte. In der 55. Minute hatte Neuberg zweimal die Chance auf 2:0 zu erhöhen, aber beide Versuche aus dem 5 m Raum konnten durch Torwart Hopman und seine Vorderleute abgewehrt werden. In der 61. Minute setzte sich Bryan Schöneck , dank seinem schnellen Antritt, von seinen Verfolgern ab, traf aber dann nur das Außennetz. Dies machte dann Marvin Genech in der 63. Spielminute besser, als er den Pass des eingewechselten Marvin Krebs in die Schnittstelle der Abwehr  zum 1:1 Ausgleich nutzte. Ein rüdes Einsteigen eines Neuberger Spielers verletzte dann den Vorlagengeber. Allerdings sah dies der Schiedsrichter als nicht ahndungswürdig an, obwohl der Angriff von hinten kam, was ab jetzt viel Unruhe ins Spiel brachte. Das Spiel wurde kampfbetonter und hatte dann in der 85. Minute seinen Höhepunkt, als Torschütze Marvin Genech wegen einer Unsportlichkeit die „rote Karte“ und damit Platzverweis erhielt. Diese Entscheidung des Schiedsrichters gab den SVO Spielern noch zusätzliche Motivation, so nach dem Motto: jetzt erst recht. Mit einem Alleingang, fast von der Mittellinie, spielt Bryan Schöneck seine Schnelligkeit aus, überlief die Neuberger Abwehr und netzte zum 2:1 Siegtreffer ein. Ein von allen SVO-Spielern in einer Spielertraube umjubelter Treffer. Man schrieb die 88. Spielminute.

Der Schlusspfiff beendete ein im Prinzip faires aber kampfbetontes Spiel, das durch zwei, drei Schiedsrichterentscheidungen den Zorn der Oberdorfelder Zuschauer hervorgerufen hat.

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